Am Abend des 1. Juli hieß es in Regendorf: raus aus der Komfortzone – hinein ins Wagnis. Der Sachausschuss Gemeindekatechese Zeitlarn lud zu einem meditativen Weg zum Thema „Wagemut“ ein, an dem 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer teilnahmen. Bei bestem Sommerwetter führte der Weg von der Kirche aus durch die Natur an den Regen und wieder zurück.
An mehreren Stationen setzten sich die Teilnehmenden mit den Facetten des Wagemuts auseinander: vom Aufbruch aus dem Gewohnten über den Umgang mit Gegenwind bis hin zu Vertrauen und dem Schritt ins Weite. Impulse aus der Bibel, Gebete, Lieder und kleine Aktionen machten die Gedanken greifbar – im wahrsten Sinne des Wortes, denn unterwegs entstand Schritt für Schritt ein persönlicher „Mut-Schlüsselanhänger“. So wurde nicht nur gegangen, sondern auch nachgedacht, gespürt und manchmal vielleicht innerlich ein kleiner Sprung gewagt. Am Ende stand die Erkenntnis: Wagemut bedeutet nicht, keine Angst zu haben – sondern trotz allem den nächsten Schritt zu gehen.
Den gelungenen Abend ließen die Teilnehmenden schließlich bei einem gemütlichen Beisammensein ausklingen.
Text: Eva-Maria Fritz
Bilder: Eva-Maria Fritz und Elisabeth Kusche

