Am 17. Januar fand der traditionelle Mitarbeiterabend zum ersten Mal unter dem Dach der neuen Pfarreiengemeinschaft „Maria Magdalena im unteren Regental“ statt. Den festlichen Dankgottesdienst, zu dem die geladenen Gäste am Abend in der weihnachtlich geschmückten Pfarrkirche zusammengekommen waren, feierte Pfarrer Thomas Meier zusammen mit Prälat Robert Hüttner. In seiner Ansprache erinnerte Pfarrer Meier die versammelten haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter daran, dass sie durch ihren Einsatz und ihr Wirken in der und für die Gemeinde den Glauben erst sichtbar machen. Er ermunterte alle Anwesenden dazu, sich aktiv ins Gemeindeleben einzubringen und die Angebote der Pfarrei anzunehmen. Tatkräftiges Anpacken und das Ausprobieren von Ideen führen uns, so meinte er, Schritt für Schritt zu größerer Zuversicht und letztendlich zu der Überzeugung, dass der Glaube trägt und es auch in der neuen Pfarreiengemeinschaft gut weitergeht.
Der Empfang im Pfarrheim wurde vom Kirchenchor, der schon den Gottesdienst gestaltet hatte, mit einem volkstümlichen Lied eröffnet. Anschließend begrüßten Pfarrer Meier und die Sprecherin des Pfarrgemeinderates, Frau Evi Brandl, gemeinsam die Gäste. Besonders erfreut zeigten sie sich darüber, dass sich auch Prälat Hüttner, Pfarrer Blank aus Regenstauf, Pfarrvikar Michel Coumba Cor Sene und Gemeindereferentin Monika Ostermeier die Zeit genommen hatten, um an der geselligen Feier teilzunehmen.
In einer kurzen Ansprache blickte Frau Brandl auf das vergangene Jahr zurück. Der Abschied von Pfarrer Schießl und Gemeindereferentin Buchhauser und der Beginn in einer neuen Pfarreiengemeinschaft waren einschneidende Ereignisse im Gemeindeleben. Der Start sei aber, so stellte sie fest, gelungen. Vieles hätte sich schon eingespielt und dank des Engagements der ehrenamtlichen Mitarbeiter könnten auch viele Aktivitäten weitergeführt werden. Sie lobte ausdrücklich die Arbeit der Seelsorger im neuen Pfarrteam, die mit ihrer freundlichen und zugewandten Art schon jetzt die Herzen ihrer „Schäfchen“ gewonnen hätten. Das bestätigten die Zuhörer im Saal mit einem kräftigen und langanhaltenden Applaus. Zum Schluss bedankte sich Frau Brandl noch bei den Helferinnen und Helfern, die den Saal für den Abend vorbereitet hatten und in der Küche für einen reibungslosen Ablauf sorgten.
Auch die bevorstehenden Pfarrgemeinderatswahlen warfen ihre Schatten schon voraus. So blieb Frau Brandl die bedauernswerte Aufgabe nicht erspart, ein verdientes Mitglied des Gremiums zu verabschieden, denn Herr Peter Hofer scheidet aus dem Pfarrgemeinderat aus, weil er den Wohnort wechselt. Mit Herrn Hofer verliert die Gemeinde ein engagiertes Mitglied, das sich mit vielfältigen Aktivitäten ins Pfarrleben eingebracht hat. Er war als Lektor und Kommunionhelfer tätig, hat die Moderation des Adventsingens übernommen und neu ausgerichtet sowie das Taizé-Gebet einführt. Pfarrer Meier und Frau Brandl dankten Herrn Hofer, dem der Abschied nicht leichtfiel, für seine vierjährige ehrenamtliche Tätigkeit in der Gemeinde und überreichten als Anerkennung für das große Engagement einen Geschenkkorb.
Nach dem gemeinsamen Abendessen ging es weiter im Programm mit dem Jahresrückblick, den diesmal Herr Gröger zusammengestellt hatte. In der chronologisch angeordneten Themen- und Bilderfolge der sehr ansprechenden Power Point-Präsentation konnten die Zuschauer die Ereignisse des letzten Jahres in unserer Pfarrgemeinde noch einmal an sich vorüberziehen lassen. Aus der großen Bandbreite des pastoralen Angebots und der Aktivitäten der einzelnen Gruppierungen sollen hier nur diejenigen erwähnt werden, die aus dem üblichen Rahmen fielen. Neben der schon erwähnten Verabschiedung von Pfarrer Schießl und Gemeindereferentin Buchhauser und der Einführung von Pfarrer Meier in sein neues Amt wurde auch an den Besuch des MAISL on Tour aus Diesenbach im März, das Büchereijubiläum und die Einrichtung der neuen Anzeigentafel in der Pfarrkirche im Mai sowie an den Umzug des Kindergartens nach Laub im September wegen der bevorstehenden Renovierung des Gebäudes in Zeitlarn erinnert.
Der Abend endete nicht wie gewohnt mit einem Sketch zum Thema „Szenen einer Ehe“, in dem Evi und Robert Brandl als diskussionsfreudiges Paar glänzten. Diesmal durften die Zuschauer miterleben, wie sich ein Pfarrer, der sich etwas Ruhe und Entspannung gönnen will, gegen die zwar gutgemeinte, aber trotz allem doch etwas überfallartig vorgetragene Fürsorge seiner Haushälterin durchsetzt. In der Rolle des genervten Pfarrers glänzte Pfarrer Meier, während Pfarrer Blank überzeugend die umtriebige Haushälterin darstellte. Er machte dabei eine besonders gute Figur in seiner Kittelschürze. Das „elegante“ Accessoire hatte Frau Brandl, mit Hilfe einer Crowdfunding-Aktion besorgt, sodass unsere Haushälterin schließlich die Qual der Wahl hatte, unter drei Kleidungsstücken auswählen zu müssen. Das Publikum im Saal war von den Schauspielkünsten der beiden Geistlichen begeistert.
Beim Abschied erhielten die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Dank und als Anerkennung eine Flasche Wein als Geschenk.
Text: Elisabeth Köppl
Bilder: Karlheinz Dirnberger






