Glaube, Geschichte und Gemeinschaft: Eine Woche unterwegs im Herzen des Mittelmeers
Vom 2. bis 8. Oktober 2026 machte sich eine Pilgergruppe der Pfarreiengemeinschaft Maria Magdalena im unteren Regental auf den Weg nach Malta und Gozo. Unter der geistlichen Begleitung von Pfarrer Thomas Meier und Pfarrer Christian Blank verband die Reise beeindruckende Landschaften und bedeutende Kulturstätten mit dem gemeinsamen Gebet und der Begegnung mit den christlichen Wurzeln Europas.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den Spuren des Apostels Paulus, der nach der Überlieferung bei einem Schiffbruch auf Malta strandete und dort das Evangelium verkündete. Die Paulusgrotte in Rabat und weitere bedeutende Glaubensorte machten die lange christliche Tradition der Insel auf eindrucksvolle Weise erfahrbar.
Auch die kulturellen und landschaftlichen Schätze Maltas standen auf dem Programm: die prachtvolle Hauptstadt Valletta, die historische Hafenstadt Vittoriosa, die Blaue Grotte und das malerische Fischerdorf Marsaxlokk mit seinen bunten Fischerbooten. Auf der Nachbarinsel Gozo begegnete die Gruppe eindrucksvollen Zeugnissen einer jahrtausendealten Geschichte.
Im Mittelpunkt der Reise standen jedoch nicht allein die Sehenswürdigkeiten. Gemeinsame Gottesdienste an geschichtsträchtigen Orten, Gebetszeiten und Gespräche unterwegs gaben der Pilgerfahrt ihren besonderen Charakter. Dabei wurde spürbar, dass Pilgern mehr bedeutet, als neue Orte kennenzulernen: Es eröffnet die Möglichkeit, den eigenen Glauben zu vertiefen, miteinander ins Gespräch zu kommen und als Gemeinschaft zusammenzuwachsen.
Mit vielen neuen Eindrücken, schönen Erinnerungen und wertvollen Begegnungen kehrte die Gruppe ins Regental zurück. Die Pilgerreise nach Malta und Gozo wird sicher noch lange nachwirken – als gemeinsame Zeit, in der Glaube, Kultur und Gemeinschaft auf besondere Weise miteinander verbunden waren.
Text: Christian Blank
Bilder: Thomas Meier

